Die Lebensberatung im Bistum Trier - Jahresbericht 2016

Statistisches

Die Anzahl von der Leistungen, die 2016 von den 20 Dienststellen der Lebensberatung des Bistums erbracht wurden, betrug 8.961. Diese verteilen sich auf 20.106 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Zusätzlich nahmen 11.129 Erwachsene, Kinder und Jugendliche an weiteren Angeboten der Lebensberatung wie Elternkursen, offenen Sprechstunden, Weiterbildungen teil.

  • Leistung und Alter

    Die Leistungen bezogen sich auf Personen im Alter von

     

    0 bis 6 Jahre*1.023**1.241
    7 bis 12 Jahre     849   1.074
    13 bis 18 Jahre     887      719
    19 bis 29 Jahre        441      256
    30 bis 39 Jahre     406       162
    40 bis 59 Jahre      998      377
    über 60 Jahre      322       98
    *weiblich**männlich
  • Beratungsanlässe

    Bei Kindern und Jugendlichen waren die häufigsten Themen:

     

    Trennung und Scheidung 1.
    Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten2.
    Probleme mit konsequentem Erziehungsverhalten3.
    Erschöpfung/Überlastung4.
    Psychische Erkrankung eines Elternteils5.

    Bei Erwachsenen waren die häufigsten Themen:

     

    Kritische Lebensereignisse/Verlusterlebnis/Tod1.
    Dysfunktionale Interaktion/Kommunikation2.
    Depressive Verstimmung/Depression3.
    Selbstwertproblematik 4.
    Überlastung/Stress5.
  • Leistungsanzahl aus der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)

    § 16  Allgemeine Förderung der Erziehung    50
    § 17/§ 18  Beratung zu Partnerschaft, Trennung und          
    Scheidung, Ausübung der Personensorge
      614
    § 17/18 i.V.m. § 28  Partnerschafts-, Trennungs-,             
    Scheidungsberatung i. V. m. Erziehungsberatung
    2.942
    § 28  Erziehungsberatung 2.666
    § 41  Beratung junger Volljähriger    508
  • Familiäre Zusammenhänge

    Von den Kindern und Jugendlichen bis unter 18 Jahren (N 5.649) lebten

     

    bei beiden leiblichen oder Adoptiveltern54,1 %
    bei einem alleinerziehenden Elternteil 31,2 %
    bei einem leiblichen Elternteil mit Stiefelternteil            
    oder Partner
    10,6 %
    bei Großeltern, Verwandten oder in Pflegefamilien       0,4 %
    in anderen Wohnsituationen  2,5 %


    Das heißt: 54 % aller Kinder und Jugendlichen leben nicht in ihrer Ursprungsfamilie.

  • Zeitliche Verteilung der Leistung

    Arbeit mit und für Klienten71,8 %
    Qualitätssichernde Maßnahmen14,6 %
    Präventive Angebote  7,9 %
    Vernetzende Tätigkeit  5,7 %
  • Beratungsdauer

    Beratungen 0 bis 3 Stunden41,4 %
    Beratungen 4 bis 10 Stunden39,0 %
    Beratungen länger als 10 Stunden19,6 %